video: „Ambivalent Unity“ // Tanz*Hotel // June 2016

Ambivalent Unity is a juggling performance which highlights a unique idiom of juggling rather than a circus-like spectacle. To define this idiom, throws are combined with dance moves. The body and the object are starting points: The object is dependent on the body and forms temporary units with it until it breaks out and prompts (or forces?) the body to move. What happens if the performer is met with several objects? Using the themes of unity and separation, the spectators’ expectations are played with; the variety of objects continuously creates new images.

german:

Ambivalent Unity ist eine Jonglier-Performance, die anstelle des zirzensischen Spektakels eine sehr eigene Jonglier-Sprache in den Mittelpunkt rückt. Um diese Sprache zu definieren, werden Würfe mit tänzerischen Bewegungen kombiniert. Ausgangspunkt ist der eigene Körper und das Objekt: Das Objekt ist auf den Körper angewiesen und bildet immer wieder temporär eine Einheit mit ihm, solange bis es ausbricht und den Körper zur Bewegung anregt (oder zwingt?). Was geschieht, wenn mehrere Objekte auf den Performer treffen? Mit dem Thema der Einheit und der Brüche wird mit den Erwartungen der ZuschauerInnen gespielt, die Vielzahl an Objekten lässt immer wieder neue Bilder entstehen.

concept, choreography, performance: Arne Mannott

music: Bernard Parmegiani, Pole

mentoring, music-dramaturgy: Bert Gstettner

AAR T*H-Team
Director, Coaching: Bert Gstettner
Stage Lighting: Klaus Greif | Graphic: Kornelius Tarmann, Judith Rataitz | Video: Sigrid Friedmann | Organisation: Claudia Bürger
Tanz*Hotel/Art*Act in coproduction with the artists in residence

T*H | Artist At Resort – sponsorship:
Wien-Kultur, Wien-Leopoldstadt, Bildrecht GmbH

press: (german)

„Ambivalent Unity“ nennt Arne Mannott seine getanzte Jonglierkunst. Ungezählt weiße Faustbälle fallen vom Himmel, werden zur Pyramide geschichtet, auseinander getrieben, fliegen in die Höhe, um nach einer Drehung wieder aufgefangen zu werden. Mannott zeigt mit Hilfe der Zirkuskunst, wie Systeme (Objekte / Körper) aufeinander angewiesen sind, wie sie zusammenhalten bis sie wieder auseinander brechen. Mit sehr sanften, schönen Bewegungen lässt der Performer immer wieder neue Bilder entsteht, überrascht und unterhält auch. (tanzschrift.at)

photo-credits: Isabella Hewlett