created by:

idea, choreography, performance: Arne Mannott (DE/AT) and Elina Lautamäki (FI)

sound: Marleen Moharitsch (AT)

co-choreography, mentoring: Nina Swoboda (AT), Darragh McLoughlin (IE)

artistic advice: Bert Gstettner (AT)

light: Alex Wanko (AT), Andreas Zemann (AT)

production: KreativKultur

co-production: Tanz*Hotel/Art*Act Kunstverein

with friendly support of: Katapult Berlin (DE), Arbeitsplatz Wien (AT), Liikelaituri – Central Finland Regional Dance Center (FI)

supported by: Austrian Federal Chancellery

When everything needs to be perfect, what happens to imperfection? If nobody fails, is everything alright? The two performers are playfully looking for answers to these questions and thereby fathom out the quality of their relationship. The manipulation of objects meets dance, the absurd mingles with the poetic. Fallhöhe is a contemporary circus piece which experiments with influences from other art fields.

german:

Wenn alles perfekt sein muss, was ist dann mit dem Unperfektem? Wenn niemand scheitert, ist dann alles normal? Die beiden PerformerInnen suchen spielerisch nach Antworten auf diese Fragen und loten dabei die Qualität der Beziehung untereinander aus. Objektmanipulation trifft auf Tanz, Absurdes vermischt sich mit Poetischem: Fallhöhe ist ein zeitgenössisches Zirkusstück und experimentiert mit Einflüssen aus diversen Kunstfeldern.

Fallhöhe has been presented in the following theaters / festivals (among others):

07.2017 Katapult, Berlin (DE)

11.2017 Tanz*Hotel, Vienna (AT)

10.2018 Kristallwerk, Graz (AT) (premiere)

12.2018 Festival Winterfest, Salzburg (AT)

01.2019 WUK – performing arts, Vienna (AT)

photo-credits: Franzi Kreis, Igor Ripak, Christiane Hapt

press (german):

In „Fallhöhe“ sind es zwei Performerinnen und eine live-Musikerin, die vom engagierten Tun mit dem Objekt und miteinander erzählen – einschließlich ihres zeitweisen Scheiterns dabei. Marleen Moharitsch, die Multimediaart studierte, konzentriert sich vorwiegend und überzeugend auf ihr Cello, Gesang und ihre szenisch gekonnt eingesetzte Loop Station. Doch auch sie lässt sich (ein wenig zu lang angelegt) auf die Möglichkeiten und Tücken des Objekts ein: Auf die kleinen, weißen Bälle , die ein von Beginn an vorhandenes, vielseitiges Angebot an die Performerinnen sind. An Arne Mannott, der mit seinen interdisziplinären Ansätzen mittels zeitgenössischer Zirkustechnik und Tänzerischem hier mit Objektmanipulation arbeitet; und an die finnische Performance-Künstlerin und Tänzerin Elina Lautamäki, die mit Bühnenpräsenz und anhaltender Konzentration aus kleiner Bewegung letztlich Faszinierendes zu entlocken, ja die Aufmerksamkeit und Geduld (des Publikums) für scheinbar Belangloses zu wecken versteht. Diese Intention verfolgen sie bald auch gemeinsam, wenn sie die am Boden in einfachen Mustern gelegten Bälle immer wieder neu arrangieren, ordnen und in Chaos auflösen. Und wenn sie im Fluss ihrer zumeist unspektakulären, aber wohlgesetzt-weichen Bewegungen den Flug der Bälle miteinander in harmonischen, abwechslungsreichen Rhythmus zu bringen suchen. Mit der Zeit erwartungsbefreit entspannt die Zuseherin und genießt. Eine abschließende „Belohnung“ für diese, ihre Bereitschaft zur anerkennenden Konzentration auf (scheinbar) Unbedeutendes bietet Arne Mannott in seinem Solo mit drei Bällen: Diese endlos ruhig sich bewegende Einheit aus Körper und Objekten entwickelt sich zu einem dynamischen Gemälde der Girlanden und Spitzen von so noch nie gesehener spritziger Linienführung. (Evelin Koberg, tanz.at)